TeraJoule Energy bringt vier „Virtuelle Regelkraftwerke“ an den deutschen Strommarkt

• Voraussetzung für den weiteren Ausbau erneuerbarer Energien in Deutschland
• Zusätzliche Erlösquellen ohne eigene Investitionen für Besitzer von Notstromaggregaten 

Die auf Energieeffizienz und Energiemanagement im „Grünen Internet der Energie“ spezialisierte Unternehmensgruppe TeraJoule Energy (www.terajoule.de) bringt  vier Anlagenpools zur Bereitstellung von Regelenergie  in den deutschen Markt. Diese auch „virtuelle Kraftwerke“ genannten Systeme übernehmen eine bundesweit wichtige Ausgleichsfunktion bei kurzfristigen Nachfrageschwankungen im deutschen Stromnetz.

Insbesondere durch den starken Ausbau der erneuerbarer Energien in Deutschland nehmen kurzfristige   Angebotsschwankungen im Stromnetz etwa durch unstete Wind- oder Sonnenkraft ständig zu. Um diese Schwankungen  kurzfristig ausgleichen zu können, müssen die Netzbetreiber eine Reserve vorhalten. Hierfür vernetzt TeraJoule Energy ab sofort bundesweit dezentrale Notstromaggregate zu virtuellen Regelkraftwerken in allen vier bundesdeutschen Netzgebieten. Sie werden je nach Bedarf als positive Minutenreserve in eines der vier Stromübertragungsnetze eingespeist „Eine bundesweit organisierte Regelenergieversorgung stellt eine wichtige Voraussetzung für den weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland dar“, betont TeraJoule Energy-Geschäftsführer Dr. Frank Baumgärtner die volkswirtschaftliche Bedeutung des Vorstoßes der Energiegruppe.

Zusatzerlöse ohne bürokratischen Aufwand für Besitzer von Notstromaggregaten

Um als Anbieter in dem Markt für Regelenergie tätig zu werden, muss ein Pool von 20 Megawatt pro Netzgebiet zu einem virtuellen Kraftwerk zusammen geschaltet sein. Für die jeweiligen Anlagenbesitzer etwa von Notstromaggregaten eröffnen sich dadurch zusätzliche Erlösquellen bei gleichzeitigen Kosteneinsparungen. „Anlagenbesitzer werden zu Erzeugern und verdienen in erster Linie an der Bereitstellung, das heißt an der Möglichkeit, die Anlage im Bedarfsfall zu aktivieren. Der tatsächliche Abruf erfolgt nur in wenigen Stunden pro Jahr. Eine Anlage mit 1 Megawatt kann bis zu 25.000 Euro jährlich erlösen“, erläutert der für Regelenergie verantwortliche TeraJoule Energy-Manager Matthias Karger.

Wichtig dabei: Die Besitzer dieser Kleinanlagen können die Zusatzerlöse ohne eigenen bürokratischen oder finanziellen Aufwand erzielen.  Um alle notwendigen Genehmigungen kümmert sich TeraJoule Energy. Die Unternehmensgruppe geht davon aus noch im ersten Halbjahr mit der aktiven Vermarktung in allen vier Netzgebieten beginnen zu können.

Für die technische Realisierung sowie die Vermarktungs- und Abwicklungsprozesse kooperiert TeraJoule Energy mit der SP Energy Control und  mit einem der führenden Hersteller für Netzersatzanlagen, dem Unternehmen Kirsch GmbH, Trier. „Wir sind froh, in Kooperation mit TeraJoule Energy einen grundlegenden Beitrag zu der Etablierung des Smart Grids in Deutschland leisten zu können“, so Prof. Ralf Simon, Leiter der Transferstelle Bingen. Michael Wollscheid von Kirsch erklärt: „Die Kosten für Notstromaggregate in Deutschland werden durch die neue Erlösmöglichkeit über virtuelle Regelkraftwerke erheblich minimiert, zumal wir zusammen mit TeraJoule Energy bei einer Neubeschaffung von Notstromaggregaten auch den Betrieb im Contracting anbieten. Das ist eine gute Botschaft für alle, die sich mit der Neuanschaffung von Notstromaggregaten beschäftigen.“

TeraJoule Energy (www.terajoule.de) versteht sich als Spezialist für den Wandel vom herkömmlichen hierarchischen Energiesystem zum künftigen „Grünen Internet der Energie“ (Smart Grid). TeraJoule Energy bedient dabei die gesamte energiewirtschaftliche Wertschöpfungskette von der Erzeugung über das Lastmanagement und den Handel bis hin zur Verbrauchsoptimierung. Hierzu stehen die Geschäftsbereiche Anlagenprojekte, Regelenergie, Grünstromhandel und Contracting/Consulting bereit. Das Smart Grid als dezentrales Energienetz gilt als Voraussetzung für die weite Verbreitung erneuerbarer Energien und der Elektromobilität.

Weitere Informationen: Terajoule Energy GmbH, 60598 Frankfurt/Main,
E‑Mail: info@terajoule.de, Web: www.terajoule.de

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